Aus dem Leben eines Bauwerks
Aus dem Leben eines Bauwerks
Um die Stadt vor Feinden zu schützen, baute Kulmbach im Mittelalter einen hohen Turm. In Stierblut getränkt und ohne einen einzigen toten Winkel.
Zu seiner Zeit wachte er und warnte vor Gefahren. Bis er in der frühen Neuzeit vom Stadtmusikus bewohnt wurde.
Da der Stadtmusikus sich, wahr-scheinlich oft vom Bier berauscht, leider dem Aufstieg von 27 Metern nicht gewachsen sah, stellte sich diese Aufgabe für den mittelalter-lichen Turm schnell wieder ein.
Ausgerechnet am Konradi-Tag 1553 brannte der Turm, trotz seines robusten Baus, durch feindliche Belagerung komplett aus. Danach stand der rote Turm lange leer.
Glücklicherweise ging es für das heutige Wahrzeichen Kulmbachs wieder ,,berauf", als seine lang ersehnte Generalsanierung in den wilden 80er Jahren endlich stattfindet.
Heutzutage hat man die Möglich-keit, durch den historischen Turm geführt zu werden. Schau doch mal vorbei!